Vorgehensweise – Generelles Prinzip
Dem Patienten wird im Rahmen eines kleinen Eingriffs ein Stück Oberschenkelmuskulatur und –faszie entfernt (Biopsie). Die patienteneigenen autologen Zellen werden enzymatisch aus dem Gewebe herausgelöst und in der Zellkultur vermehrt. Nach ca. 4 Wochen steht eine ausreichend große Zellzahl zur Verfügung, um unsere biologische zellfreie Trägerstruktur zu besiedeln. Die autologen Zellen beginnen mit dem Umbau der Trägerstruktur durch Ersatz der extrazellulären tierischen Matrix mit eigenem Bindegewebe. Innerhalb von 2 Wochen reift so das komplett körpereigene autologe Ersatzgewebe im Brutschrank heran und steht zur Implantation zur Verfügung.
